Mai 2007
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28.05.07 Fuchsien StecklingeVor gut 4 Wochen habe ich von meiner Fuchsien - Neuerwerbung berichtet, der ich ein ca. 50 cm langes Ästchen abgeschnitten habe, aus dem ich ein Fuchsien Hochstämmchen ziehen möchte. Da man so tolles Ausgangsmaterial nicht so oft vorfindet und ich mir kurz darauf noch eine weitere Fuchsie gegönnt habe, die ich auch erst mal zurechtgestutzt habe, habe mich an eine Methode erinnert, die in einem meiner Gartenbücher zur Stecklingsvermehrung empfohlen wird. Ich hatte sie auch früher mal erfolgreich angewendet, und so habe ich diesesmal auch darauf zurückgegriffen.Diese Methode wird empfohlen, wenn man mehrere halbreife Stecklinge bewurzeln will. Die krautigen Stecklinge werden in einer Länge von 10-20 cm geschnitten und die untersten Blätter, die Blüten sowie die Knospen entfernt. Dann steckt man sie in einen, mit einem Sand-Torf Gemisch gefüllten Tontopf an die Topfwand (ich habe normale Blumenerde verwendet). Die Stecklinge bewurzeln besser, wenn sie nicht in der Mitte des Topfes stecken, sondern am Rand. Durch die poröse Wand des Gefäßes nehmen sie zusätzlich Sauerstoff auf, das fördert die Wurzelentwicklung. Um diesen Effekt noch zu verbessern, stellt man einen kleineren Tontopf in einen größeren. Der Innere bleibt leer, der Raum zwischen den Töpfen wird mit Substrat gefüllt. Da hinein kommten dann die Stecklinge.
Ein weiterer Trick (noch nicht selbst angewendet), ist dass man den Topf in einen Komposthaufen eingräbt. Dadurch können die Stecklinge ebenfalls von der Verrottungswärme profitieren.
Des weiteren kann man große Blätter halbieren, damit sich die Fläche über die die Stecklinge Wasser verdunsten, verringert.
Diese Bilder sind nun schon ein paar Wochen alt, und ich musste leider feststellen, dass die Spitze des 50 cm Ästchens abgetrocknet ist. Ich will versuchen einen neuen Seitentrieb gerade zu ziehen. Sonst bleibt es leider nur bei einem 35 cm Hochstämmchen, denn soweit schaut der Steckling über den Topfrand. |
27.05.07 Donut TomateEins vorneweg: nein, das ist keine neue Sorte
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25.05.07 Litschi TomateSeit wenigen Tagen blüht meine überwinterte Litschi-Tomate. Die Pflanze habe ich im letzten Jahr ausgesät und sie kam erst Ende Juni zur Blüte. (In diesem Beitrag habe ich darüber berichtet). Die Vergleichbarkeit mit dem letzten Jahr ist natürlich wegen des milden Winters nicht gegeben. Die Überwinterung war denkbar einfach, die Litschi-Tomate ist in dieser Hinsicht wirklich unkompliziert. Sie verträgt leichten Frost, so hatte ich sie bei Temperaturen von -4 °C noch im Freiland stehen (siehe hier). Wieviele Grad Minus sie verträgt wollte ich dann aber doch nicht austesten, und so habe ich sie bei -5 °C ausgegraben und in einen Kübel gesetzt, den ich an die Hauswand gestellt habe (kann in diesem Beitrag nachgelesen werden). Lediglich als wir für ein paar Tage -10 °C hatten, habe ich den Kübel in den Keller geräumt und danach wieder ins Freie gestellt. Die überwinterte Pflanze hat auch gegenüber der frisch ausgesäten Pflanze den Vorteil, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur eine Blütenrispe gebildet hat, sondern sehr viel mehr. Ich hoffe also, dass es in diesem Jahr endlich zu einer erwähnenswerten Ernte kommt. Um das zu unterstützen versuche ich die Blüten nun auch von Hand zu bestäuben, denn im letzten Jahr trug die Pflanze nur zwei kümmerliche Früchte.
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19.05.07 Besuch einer HolzbieneHeute habe ich wieder Besuch von einer Holzbiene gehabt. Letztes Jahr im August habe ich diese interessante Wildbiene zum erstenmal in meinem Garten beobachtet, wie ich in diesem Beitrag berichtet hatte. Nach dem Kommentar von Helmut, dass Holzbienen von Muskatellersalbei angezogen werden, habe ich in diesem Jahr natürlich sofort welchen ausgesät (Danke Annemarie!). Wenn ich es richtig verstanden habe, blüht der allerdings erst im nächsten Jahr. Allerdings findet die Holzbiene auch diesen Jasmin-Strauch sehr attraktiv. Ich konnte in Ruhe ins Haus gehen, um meinen Fotoapparat zu holen, zurückkommen und einige Bilder von diesem aussergewöhnlichen Insekt zu machen. Leider kommt wieder mal nicht raus, wie groß diese Biene ist.
Meine Kürbissorten sind in diesem Jahr: Muskat, Early Butternut, Sweet Dumpling und Queen Mesa F1 Neben meiner weissen Zucchini von Leni, teste ich eine runde Zucchini, die sie mir geschickt hat. Meinen ersten Gurkenversuch starte ich mit dem Ei des Drachen und Chinesischen Schlangen. Alles wurde am Fuße des Hügelbeets untergebracht. |
18.05.07 Erste Fleischtomate blühtHeute hat sich die erste Blüte einer Fleischtomate geöffnet, sie gehört zu der bereits mehrmals erwähnten Lenis sibirischer Riese. Das ist ja wirklich ein tolles, frühes Früchtchen. Von meinen normalen Stabtomaten ist noch keine Pflanze soweit, dort wird wohl die Reisetomate die erste blühende Pflanze sein. Ach ja, die Lenis sibirischer Riese steht im Freiland, die niedrigen Nachttemperaturen machen ihr wohl wenig aus. Sehr gut im Bild zu erkennen, ist der herausragende Stempel, d.h. ich muss schon mal das Material zum Verhüllen der noch geschlossenen Blüten zwecks Gewinnung von sortenreinem Samen bereithalten. Darüber habe ich im letzten Jahr hier schon mal was geschrieben. Von Leni hatte ich im letzten Jahr auch die weißen Zucchini im Tausch bekommen, von denen ich so begeisstert bin. Leni hat gute Verbindungen nach Tschechien, so dass sie manch interessante Sorte kennt, die hier nicht so üblich ist. Ich habe auch noch Saatgut von einer langen, dünnen Bauerntomate von ihr, das muss ich dann wohl im nächsten Jahr austesten. Ihre tolle Fleischtomate ist bisher ja klasse. Als nächste Fleischtomate wird wohl die Graf Batthyány ihre Blüten öffnen, auch eine frühe Sorte. Die wurde mir von Reinhard Kraft empfohlen.
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15.05.07 Chili-MordHeute habe ich festgestellt, dass meine Czechoslovakian Black, die ich bereits ins Freiland gesetzt hatte, abgebrochen ist. Es war zwar sehr windig in den letzten Tagen, aber da wäre die Pflanze eher geknickt und nicht so sauber abgebrochen, wie in diesem Bild zu sehen ist.
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13.05.07 Alle Tomaten ausgepflanztGestern wurden (fast) alle Tomaten entweder ins Freiland ausgepflanzt, bzw. in größere Kübel gesetzt. Ich habe noch 4 kleine Pflanzen, die noch ins Foliengewächshaus passen, die lasse ich erst mal dort, für den Fall, dass doch noch Frost kommt, und meine Freiländer dahinrafft.Im Hauptbeet habe ich wie geplant noch die "Grüne & Gestreifte" Reihe untergebracht, mit den Sorten: Aunt Rubys German Green, Green Bell Pepper, Green Grapes, Safari Tomate und Striped Roman. Die Cocktail Tomaten wurden in Kübeln untergebracht, das sind Black Cherry, Bianca, Sungold und Super Sweet F1. Auf dem Hügelbeet sind meine rote Wildtomate aus dem letzten Jahr, White Currant und die Kleinbeerige Wildtomate untergebracht. Diese Sorten sollen wie im letzten Jahr liegend kultiviert werden. Die Kleinbeerige Wildtomate wächst allerdings sehr aufrecht, fast wie eine Stabtomate, mal sehen, wie sie sich dort einfügt. Ich habe mich dort auf 3 Pflanzen beschränkt, im letzten Jahr waren es mind. 5 (Johannisbeeer und Wildtomaten) und damit viel zu viel, da die Pflanzen sehr viel Blattmasse produziert haben. Allerdings kommen nun die Wildlingen hinzu, die ich vor ein paar Tagen entdeckt habe. Im letzten Jahr hatte ich das Beet mit schwarzer Mulchfolie abgedeckt, wenn ich mir die Wildlinge erhalten will, kann ich das gar nicht mehr machen. Ich glaube, ich versuche es in diesem Jahr mal ohne Folie. Die einzige Pflanze, die noch nicht an ihrem endgültigen Platz ist, ist die Herztomate aus Milena. Das ist eine Sorte, die ich bei einem Tausch erhalten habe und von der ich nichts weiß. Sie ist hatte Startschwierigkeiten und ist recht klein und zierlich, ich vermute fast, dass es sich um eine Buschtomate handelt. Dann habe ich begonnen meine selbstgezogenen Kräuter auszupflanzen, u.a. Basilikum. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es nicht mehr zu kalt wird. Wo ich das gerade schreibe sehe ich, dass die 10 Tage Vorhersage bei www.wetter.com für meine Region nächsten Mittwoch eine Tiefsttemperatur von 6 Grad, gefühlte 1 Grad vorhersagt. Da heißt es im wörtlichen Sinne zittern, dass ich nicht zu voreilig war .... |
10.05.07 Guck mal wer da wächstGuckt mal, was ich an meinem Hügelbeet gefunden habe: jede Menge Tomatenkeimlinge
Und die "Normalo-Reihe" mit Sungella, Orange Flasche, Krimtomate, Reisetomate und Black Ethiopian. Da ich in diesem Jahr noch anderes Gemüse anbaue, schaffe ich gerade noch eine Reihe, wahrscheinlich die Grün & Gestreifte Reihe in meinem Beet unterzubringen. Die Cherry Tomaten werde ich wohl in Kübeln halten müssen. Mein Foliengewächshäuschen habe ich (von Tomaten) geräumt, die Pflanzen, die noch auf ihren endgültigen Platz warten stehen jetzt dicht an der Hauswand. |
09.05.07 Neuer Blick ins FoliengewächshausBeim heutigen Blick in mein Foliengewächshäuschen habe ich festgestellt, dass nicht nur die Carnica, aber insbesondere die, in den letzten Tagen enorm zugelegt hat. Wenn man die Bilder von heute (rechts) mit dem von vor 9 (!) Tagen (links) vergleicht, kann man erkennen, dass die Carnica bereits an dem obersten Regalgitter anstößt
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07.05.07 Zuckererbsen ausgesätVor ein paar Tagen wurde folgender Link mit Kultur- Tipps für Gemüse, herausgegeben vom Kanton Basel im Garten-Pur Forum veröffentlicht. Die dort hinterlegten Kulturblätter sind sehr schön und informativ. Beim Durchlesen fiel mir auf, dass ich meine Erbsen (Zuckererbse Frühe Heinrich) schon längst hätte aussäen können, denn sie vertragen auch leichte Minustemperaturen. Jetzt stand ich vor dem Problem, wie ich das Saatgut in die betonharte Erde bekomme. Ich habe mir überlegt, dass ich das Erschliessen des Bodens den Wurzeln der Erbsen überlassen möchte. Ich habe die Erbsen über Nacht eingeweicht und dann direkt auf die Erde gelegt. Abgedeckt habe ich sie mit einer Schicht alten, gut verrottetem Kompost. Der Kompost stammt noch von meinem Vormieter, ist also über 3 Jahre alt, der Haufen liegt unter Büschen, die den Kompost ziemlich durchwurzelt haben. Ich vermute also, dass er nicht zu nährstoffreich für die als "Schwachzeher" oder "Mittelzehrer" eingestuften Erbsen ist. Abgedeckt habe ich den Kompost dann noch mit einer dicken Schicht Rasenschnitt. Inzwischen regnet es auch ganz leicht, nur soviel, dass die oberste Erdschicht leicht angefeuchtet wird, aber weitere Regenfälle sind angekündigt. Ich bin mal gespannt, wie meine Erbsen mit dem harten Boden klarkommen.Im letzten Beitrag habe ich noch von einer Fussbodenheizung für meine Chilis im Frühgewächshaus geschrieben, heute habe ich sie eingerichtet. Der Rasenschnitt, den ich auf den Erbsen verteilt habe stammt vom Samstag und hatte schon eine ziemliche Verrottungswärme entwickelt. Daraufhin habe ich die Grube unter dem Frühbeetkasten damit gefüllt, so dass die Chilis, die dort stehen von der sich entwickelnden Wärme profitieren können. Jetzt will ich mal hoffen, dass der Aussenfühler meiner Wetterstation heute nacht funktioniert, damit ich testen kann, wieviel diese Massnahme bringt. |
05.05.07 Chilis übernachten im FrühbeetGestern habe ich die Chilis alle in größere Töpfe gesetzt, ins Freiland mag ich sie immer noch nicht setzen. Daneben habe ich keine Ahnung, wie man Pflanzlöcher in die steinharte Erde bekommen soll. Aber wettermäßig ist ja wenigstens Besserung, sprich Regen ins Aussicht. Gestern abend regnete es auch eine halbe Stunde und heute auch nochmals 10 Minuten. Aber es hat sehr wenig gebracht. Die Erde ist immer noch hart und staubtrocken.
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03.05.07 Die FleischtomatenAuf diesem Bild habe ich mal meine Fleischtomaten aufmarschieren lassen:
Die nächste Pflanze ist die bereits mehrmals erwähnte "Lenis sibirischer Riese", 36 cm hoch und hat schon einen deutlich ausgeprägten Blütenansatz. Das habe ich versucht mit dem Symbol auf dem Topf zu kennzeichnen: große Sonne - deutlich erkennbarer Blütenansatz, kleine Sonne, da ist der Blütenansatz eher zu erahnen. Die dritte Pflanze von links ist auch keine Fleischtomate, sondern die Super Sweet F1, bei der wundert mich die Größe von 32 cm, da sie erst sehr viel später keimte als die anderen Pflanzen, und ich nachsäen musste. Auch sie hat schon einen deutlich sichtbaren Blütenansatz. Als viertes sieht man die Glory of Moldava, auch eine schöne, kräftige Pflanze, mit 30 cm auch höher als die anderen Fleischtomaten, die alle etwa 24 cm hoch sind. Bei ihr ist noch keine Spur von einem Blütenansatz zu entdecken. Das bestätigt meine Erfahrung aus 2005: auch da war die Glory eher spätreifend. Dann geht es weiter mit Big White Pink Stripes, Aunt Rubys German Green, Graf Batthyány, Cherokee Purple und der kartoffelblättrigen Version der Graf Batthyány, alle etwa 24 cm hoch. Auch die Graf Batthyány hat einen schon sehr weit entwickelten Blütenansatz. |