Oktober 2007
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23.10.07 Winterkopfsalat ButterkopfMein Winterkopfsalat erstaunt mich sehr: er bildet bereits im Oktober feste Köpfe. Leider weiß ich nicht mehr genau, wann ich ihn ausgesät habe, schätze aber, dass es im August war, denn da waren die Tomatenbeete ja frei.
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20.10.07 Die letzten Kübelpflanzen eingeräumtHeute habe ich die letzen Kübelpflanzen eingeräumt. Wie im Bild zu erkennen, habe ich diverse Fuchsien und mein Geranienhochstämmchen zurückgeschnitten. Das fällt einem schon etwas schwer, wenn die Pflanzen so schön in der Blüte stehen und auch noch jede Menge Knospen haben. Aber nachdem es letzte Nacht bereits knapp unter Null Grad war hat es wenig Sinn diese Aktion noch weiter raus zu zögern. Sowohl bei der Pelargonie, als auch bei den Fuchsien habe ich die Blüten, Knospen sowie vertrocknete Blätter entfernt und die Pflanzen kräftig zurückgeschnitten.Meine Engelstrompte habe ich nicht, wie man so oft empfohlen stark zurückgeschnitten, sondern versucht der Pflanze Form zu geben. Engelstrompeten haben Wachstumsregionen und Blühregionen, die letzteren beginnen erst nach der ersten Verzweigung der Pflanze. Unterscheiden kann man das auch sehr schön an der Form der Blätter: die Blätter der Wachstumsregion sind symetrisch, die der Blühregion nicht, das ist gut in diesem Bild von Monika Gottschalk zu erkennen. Auf der linken Seite sind Blätter der Blühregion abgebildet, dort ist eine Blatthälfte kleiner als die andere. Aus diesem Grund wollte ich die Blühregion zumindest des mittleren Stamms erhalten, in der Hoffnung, dass meine Pflanze im nächsten Jahr früher blüht. Meine Engelstrompete ist eher buschig mit mehreren Stämmen gewachsen. Den zentralen Stamm habe ich belassen, er ist etwa 1,60m hoch. Um ihn herum gibt es noch einige weitere Stämme, die habe ich etwas eingekürzt und die schwächsten Stämme entfernt. Ebenso habe ich (fast) alle Blätter abgeschnitten, die trocknen im Winterquartier ein und fallen ab, da kann man sie auch gleich entfernen.
Ich glaube, ich kann hetue abend mit guten Gewissen einschlafen. Es sind noch einige Pflanzen draussen, aber die haben sich entweder im letzten Winter als robust erwiesen (Rosmarin, Lorbeer, etc) oder ich habe mich schon innerlich von ihnen verabschiedet. |
18.10.07 Vorbereitung auf den FrostNachdem es letzte Woche mit einer Nachttemperatur von 0,6 °C schon ziemlich knapp war, ist fürs Wochenende Frost vorhergesagt. Also heißt es, noch die letzten Vorbereitungen treffen. Da sind z.B. Stecklinge zu nehmen, die habe jeweils drei Ästchen meines Staudenbasilikums African Blue und meiner Andenbeere geschnitten und ins Wasser gestellt. Das Staudenbasilikum bewurzelt sehr leicht auf diese Art und man kann die Stecklinge in einem kleine Töpfchen im kühlen Hausflur überwintern. Die Andenbeerenstecklinge bleiben im Wasser lange grün und frisch und ziehen erst sehr spät Wurzeln. Die habe ich in den letzen Jahren fast den ganzen Winter über in Wasser stehen lassen.Des weiteren müssen die Früchte geerntet werden. Heute war dieser Early Butternut Kürbis dran. Er war reif und hat sehr gut geschmeckt. Sein jüngerer Bruder, die Mesa Queen Früchte und der Muscade de Provence sind wohl noch nicht reif, ich werde sie aber vorm Wochenende abnehmen. Dann muß ich auch die Chilis ernten, evtl. topfe ich auch noch eine Pflanze ein und versuche sie zu überwintern. Ich habe mich aber noch nicht entschieden welche ich dafür aussuche.
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14.10.07 Na, wird's bald!Langsam wird's Zeit, es ist schon Mitte Oktober, und von der Herztomate aus Milena konnte ich bisher erst eine reife Frucht ernten. Es hängen noch einige schöne, große Früchte dran, aber alle noch grasgrün. Diese hier hat endlich mal eine typische Herzform, die weissen Punkte kommen davon, dass mir die Pflanze vom Wind mehrmals umgeworfen wurde, also rein mechanische Verletzungen, keine Krankheit. Sie ist immer noch sehr gesund, aber reift einfach zu spät für unsere Verhältnisse heran.
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12.10.07 KinderkunstIm März habe ich bereits einen Beitrag mit dem Titel "Mit Kindern gärtnern ist ..." veröffentlicht, in dem ich die Kunstobjekte meiner Tochter vorgestellt habe. Die wurden damals im wesentlichen mit Wasser, Erde und Steinen kreiert. Diese Woche war ich selbst mit der Säge in dem Randstreifen zum Nachbargrundstück unterwegs und habe tote Äste aus den alten Holunderbüschen entfernt und selbige auch etwas eingestutzt. Nun durfte ich die Aststücke nicht einfach wegwerfen, sondern die wurden zu neuen Kreationen verarbeitet. Ich konnte noch verhindern, dass sie sich mit der Säge ans Werk macht, aber als Zugeständnis mußte ich sie mit Hammer und Nägeln arbeiten lassen. Da wurden aufs eifrigste (stumpfe) Astabschnitte in die Erde gehämmert und kleine Bretter drauf genagelt. Des weiteren wurde das Holz malerisch auf dem Beet drapiert. Da ich diese Ecke meiner Tochter eh' als ihr eigenes Beet versprochen habe, muß ich die Kunstwerke wohl so stehen lassen. Es ist ihr Beet, also darf sie entscheiden. Ich tröste mich damit, dass es vorher hier noch viel schlimmer aussah, als die ganze Ecke von Efeu und sonstigem Unkraut überwuchtert war.
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09.10.07 SaatgutpreiseIch schreibe es ja nur sehr ungern, aber die beste Cocktail Tomate des Jahres war die Super Sweet 100 F1. Die White Currant nehme ich mal als Konkurenz aus, die trat in der "Johannisbeer-Klasse" gegen Bianca und die rote Wildtomate an und ging dort als knapper Sieger vor der roten Wildtomate hervor. Durch die Ausfälle im Beet hatte die Super Sweet als Gegner nur noch die Gartenperle, Pendulina und Black Cherry, und so leid es mir tut, aber diese F1 Hybride schmeckt mir mit Abstand am besten. Ich hätte viel lieber geschrieben, dass eine der samenfesten Sorten meinen persönlichen Geschmackstest gewonnen hätte, aber es ist wie es ist. Nächstes Jahr werde ich sie auf alle Fälle gegen die hochgelobt Sungold F1 antreten lassen, nur die Konkurrenz aus der samenfesten Liga muß ich jetzt genaustens überdenken. Die Mexikanische Honigtomate vielleicht? Mal sehen.
Auf der Suche nach einer Ergänzung zur Sungold F1 Bestellung, habe ich gesehen, dass T&M auch die Super Sweet 100 F1 führt, beim Preis hat es mir allerdings die Sprache verschlagen: 4,05 € für 8 Korn!!!!! Also 50 Cent je Samenkorn. In solchen Situationen verfalle ich immer in die Angewohnheit, Preise in DM umzurechnen. Also eine Mark für ein winziges Samenkorn!!!! Da fiel mir gleich der Thread im Garten-Pur Forum ein, in dem Saatgutpreise mit denen von Feingold verglichen wurden. Dort wurden noch extremere Preise je Korn zitiert. Das Super Sweet 100 F1 Saatgut hatte ich aus Allegras Engelstrompeten Forum erhalten, dort hat jemand sein Saatgutkistchen sortiert, und alte, abgelaufene Päckchen verschenkt. Es hat mich also nur das Porto gekostet. Wenn der wüßte, welche Schätze er verschickt hat Derzeit rechne ich gerade, ob ich nicht doch die Super Sweet 100 F1 bestellen sollte? Wenn ich mir noch die Tamina für 0,45 € (95 Korn!!!!) dazubestelle komme ich auf einen Bestellwert von 4,50, da paßt noch etwas aus dem Sonderangebotsteil für 45 Cent dazu und es kostet mich nur die Versandkosten. Es steht ja nirgends, dass es den Rabatt nur für eine Bestellung gibt, oder???? Es gibt 2 Kommentare zu diesem Thema im Blog |
07.10.07 Tierisches im OktoberDa hätte ich doch fast den tierischen Beitrag zum Monatsanfang vergessen! Ich bin zwar mit der Kamera durch den Garten gestreift und habe nach einem geeignetem Motiv gesucht, habe aber nichts besonderes gefunden. Zur Zeit blüht der Efeu, eine absolut unscheinbare Blüte, aber wenn man sich in der Nähe des Efeus aufhält, hört man förmlich, dass er blüht. Die kleinen Blüten werden von vielen Insekten besucht, und es ist ein ziemliches Gesumme an der Efeuhecke. An dem Tag waren überwiegend Schwebfliegen und Wespen zu sehen. Leider waren alle Bilder unscharf und nicht so toll. Ich fand keins meiner Insektenbilder gut, so dass ich über die Datura geschrieben habe. Als ich die Bilder aber wieder angeschaut habe, konnte ich feststellen, dass dieses Bild nicht nur scharf ist, sondern dass ich auch das gewünschte Detail einfangen konnte. Es ist schwer zu erkennen, aber vielleicht entdeckt Ihr es.
Habt Ihr das Detail gefunden? Es ist nämlich noch jemand im Anflug auf die Blüte. Die Lösung gibt es hier. |
03.10.07 Erste DaturablüteHeute, am 3. Oktober hat sich die erste Blüte meiner Engelstrompete geöffnet. Es ist in jedem Jahr das selbe, meine Datura blüht immer erst kurz vorm Einräumen ins Winterquartier, bzw. in selbigem. Und obwohl ich mir jedes Jahr von neuem vornehme regelmäßig zu düngen, scheitert es wahrscheinlich daran, dass ich in der Beziehung recht nachlässig bin.
Es gibt wunderschöne Sorten, wie man z.B. bei Monika Gottschalk finden kann, oder bei Kirchner-Abel, und es besteht durchaus Suchtgefahr. Aber ich kann doch recht locker widerstehen, nicht nur weil die Pflanzen bei mir so spät blühen. Sie müßen an heißen Tagen mehrmals gegossen werden, man braucht recht viel Überwinterungsplatz und sollte regelmäßig düngen |