Juni 2007
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28.06.07 Hügelbeet im JuniIm letzten Jahr habe ich jeweils am Ende des Monats ein Bild meines Hügelbeets gezeigt, und konnt so schön den Fortschritt dokumentieren. In diesem Jahr wollte ich auch jeweils zum Ende des Monats ein Bild einstellen um auch noch mit dem Vorjahr vergleichen zu können. Aber ich glaube, das kann ich mir in den nächsten Monaten schenken, in diesem Jahr sind die Pflanzen sehr viel weiter entwickelt.
Im letzten Jahr hatte ich 5 Wild- und Johannisbeertomaten gepflanzt, in diesem Jahr nur 3 Pflanzen (Kleinbeerige Wildtomate, weisse Johannisbeertomate und die rote Wildtomate). Letztes Jahr hatte ich 3 Kürbispflanzen, in diesem Jahr sind es vier, so ist die Summe der Zucchini und Kürbisse gleich geblieben. Hinzu kommen erstmalig 4 Gurkenpflanzen am Zaun entlang. Im Februar habe ich das Hügelbeet noch verlängert (siehe Eintrag vom 17.2.) Trotzdem ist jetzt schon alles überwuchert. |
27.06.07 Tomatendach - Teil 3: Das FazitUm es kurz zu machen: die Plane wurde vom Wind zerfetzt und mein Tomatendach ist Geschichte. Zwar habe ich noch einige Verbesserungen vorgenommen, die mich eigentlich recht zuversichtlich gemacht hatten, dass das Dach doch noch länger hält. Den Bogen, der im letzten Video fast umgekippt ist, habe ich mit Wäscheleine und Zeltheringen in Richtung Wiese verspannt. Die Westseite, habe ich ebenfalls mit Wäscheleine zur Pergola hin verspannt, so dass die Konstruktion doch wesentlich stabiler stand, wie in diesem Video zu sehen ist. Aber dann hat der Sturm doch die Plane, die im letzten Video schon eingerissen war, endgültig zerfetzt. Aber ich denke, es ist durchaus einen weiteren Versuch wert. Die Verankerung im Boden müßte verbessert werden, z.B. Pfosten eingeschlagen werden.Ich denke, dass ich sogar einen weiteren Versuch mit der Abdeckplane starten werde, ich werde lediglich die Kanten der Längsseiten mit normalem Gewebeband verstärken, dann sollte sie nicht mehr einreissen. Wenn die Konstruktion sich dann bewährt, werde ich im nächsten Jahr in richtige Gewächshaus- oder Gitterfolie investieren. Die Frage ob ich die West- oder Ostseite besser durch eine weiter runtergezogene Folie schützen sollte, ist auch deutlich beantwortet: die Westseite, das kommt durch die Videos bestens zum Ausdruck. Allerdings werde ich dass wohl besser lassen, dadurch wird das Tomatendach noch windempfindlicher. Man muss auch sagen, dass ich etwas Pech mit meinem Versuch hatte, da das Wetter der letzten Woche schon extrem schlecht war. In der Nachbarschaft wurde auch so manches durch den Stum beschädigt. Ich habe also die Hoffnung, dass das Tomatendach beim nächsten Versuch doch etwas länger steht als dieses Mal. |
26.06.07 Tomatendach - Teil 2: PraxistestAls ich am nächsten Morgen um fünf Uhr von einem Gewitter geweckt wurde, befürchtete ich schon, dass ich die zerfetzte Plane bei meinem Nachbarn abholen kann. Aber das war nicht der Fall, es stand (noch) wie eine Eins. Ein paar Tage später habe ich jedoch dieses Video aufgenommen: Die Plane ist trotz der Böen nicht davon geflogen, nur auf der dem Wind abgewandten Seite ist sie eingerissen. Der rechte Rosenbogen kippt im aufgeweichten Boden in Richtung Mitte. Also die Schwachpunkte sind ziemlich klar geworden: die Verankerung der Bögen, wenn ich an der dem Wind zugewandten Seite die Folie weiter runter ziehe, dann erhöht sich der Winddruck enorm.Ob das Tomatendach noch steht, oder ob ich es inzwischen wieder abgebaut habe, erfahrt Ihr in Teil 3 - Fazit |
25.06.07 Tomatendach - Teil 1: Planung und AufbauAm 3.6.07 habe ich von meiner Rankhilfe berichtet, die ich aus einem preiswerten Rosenbogen gebaut habe. Damals hatte ich die Idee, dass ich mehrere Rosenbögen hintereinander aufstellen und eine Folie drüber spannen könnte, so dass ich ein Tomatendach für zwei Reihen meiner Freilandtomaten hätte. Ich war dann nochmals im Baumarkt um die Rosenbögen zu besorgen, aber die Bögen, die noch zum Preis von 10 € angeboten wurden hatten verbogene Enden, so dass ich sie doch nicht gekauft habe. Doch die Idee lies mich nicht los, so dass ich ein paar Tag wild entschlossen die krummen Teile zu kaufen und selbst gerade zu biegen, wieder zum Baumarkt gefahren bin. Naja, was soll ich sagen, es waren keine mehr da. Ich konnte allerdings ein anderes Modell zum gleichen Preis bekommen, das hat jedoch nur 2 senkrechte Stäbe, die anderen hatten 3. Insgesamt schauen diese Rosenbögen sehr viel filigraner, man könnte auch sagen wackeliger aus. Ich fing wieder zu zögern und zu zaudern an: "vielleicht kriege ich in einem anderen Baumarkt stabilere Rosenbögen zu dem Preis", "gibt es nicht gerade bei Prak*tiker 20% auf alles?" usw. Ich habe mir dann selbst in den Hintern getreten und doch drei Rosenbögen gekauft. Schritt 1 war schon mal geschafft.Schritt 2 wäre dann die Planung, wie bespanne ich die Bögen, nur oben oder ziehe ich ein Seitenteil bis zum Boden. Wenn ja, welches? Ost- oder Westseite? Wenn ein Seitenteil bis zum Boden reicht, komme ich dann von der anderen Seite gut an alle Pflanzen zur Pflege und zur Ernte? Mit welcher Folie bespanne ich die Bögen, wie befestige ich die? Wie verankere ich die Rosenbögen in der Erde.... Fragen über Fragen und wieder so schwierige Entscheidungen zu treffen. Ich habe über der Web Seite von DM Folien gebrütet, über Folienstärken, Ösen zum Befestigen der Folie an den Bögen, Erdnägeln zur Bestigung der Folie auf dem Boden nachgedacht, und konnte mich doch zu keiner Entscheidung durchringen. Ich kam mir fast schon vor, wie der sprichwörtliche Esel, der sich nicht entscheiden kann, ob er aus dem rechten oder linken Futterkorb fressen soll und dabei letztendlich verhungert ist. Nachdem jedoch Mitte letzter Woche ein Wetterumschwung mit Regen und Gewittern vorhergesagt wurde, habe ich mich dann doch zu einer Entscheidung durchgerungen: Ich habe mir eine extra starke Abdeckplane 2,5 m x 4m gekauft, die man beim Tapezieren verwendet. Dann noch etwas Klebeband und ich war mit etwas über 5 € Investition dabei. Abends habe ich dann die drei Rosenbögen über zwei Reihen Tomaten aufgebaut.
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22.06.07 Handbestäubung von ZucchiniEins vorneweg: ich mache das zum erstenmal. Das ist also keine Anleitung, die 100% ig funktioniert, sondern so wie Lieschen Müller, ähh Susanne Kurz sich die sortenreine Vermehrung von Zucchini vorstellt. Also nehmt das bitte als Erfahrungsbericht, kann sein, dass ich nächstes Jahr schreiben muss, dass die Zucchini Samen doch verkreuzt waren.Gestern abend habe ich die erste weibliche Zucchiniblüte an meiner weissen Zucchini entdeckt, ich nahm an, dass sie sich heute morgen öffnet.
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21.06.07 Erste Sorte ist reifIch würde sagen, die erste Sorte ist reif. And the Winner is.... Gartenperle. Ausgesät am 2.3. und reif am 21.6., das sind 3 1/2 Monate, die diese Pflanze bis zur Reife gebraucht hat. Die Pendulina steht ihr nur um ein paar Tage nach. Geerntet wird erst am Wochenende, denn dann kommt die ganze Familie zu Besuch, und ich will tüchtig angeben mit meinen reifen Tomaten. Ich mußte mir schon so viel Spott anhören über meinen Tomatentick, insbesondere, wenn meine abgeschnittenen hautfarbenen Feinstrumpfhosen als Verhüterli in den Pflanzen hängen, da muss ich mal ausgiebig protzen
Wie nicht anders zu erwarten blieb die erste Zucchiniblüte der Tondo Chiaro di Nizza unbefruchtet geblieben und der Fruchtansatz ist abgefallen. Aber für meine weissen Zucchini sieht es besser aus: ich habe 2 Pflanzen davon mit genügend männlichen Blütenansätzen. Ich hoffe, morgen früh sind Männlein und Weiblein bereit! |
19.06.07 Langsam kommt Farbe ins SpielLangsam färben sich die ersten Tomaten, allen voran die Gartenperle und die Pendulina. Diese beiden Sorten habe ich Anfang März ausgesät und in Hängeampeln gepflanzt. Ich habe jeweils 3 Pflanzen zusammen mit einer Pepino in einen Hanging Basket gepflanzt. Das ist ziemlich eng und an heißen Tagen muss mehrmals gegossen werden.
Bisher waren alle Tomatenpflanzen an einfachen Bambusstäben befestigt, heute habe ich durch Spiralstäbe ersetzt. Es läßt sich jetzt erkennen, welche Pflanzen höher werden, und welche eher klein bleiben. Demnach habe ich die Spiralstäbe, die ich in verschiedenen Längen habe ausgewählt. Ausserdem war der Boden durch die Regenfälle der Nacht noch recht weich, und so konnte ich die Stäbe ziemlich tief in den Boden stecken, und damit gut verankern. Inzwischen habe ich doch das Ranknetz für meine Feuerbohnen angebracht. Denn einige der Bohnenpflanzen waren schon am Ende ihrer Haselnussstecken angekommen. Das Netz sieht gar nicht so übel aus, das Grün ist nicht sehr auffällig. Allerdings sieht das Ganze doch etwas nach einem Fußballtor aus. |
16.06.07 Zweitriebige TomatenIn der Regel wird empfohlen Tomaten eintriebig zu ziehen. Ein Vorteil ist, dass die Pflanze übersichtlicher ist, weniger Blattmasse bildet, die besser abtrocknen kann, was der Vorbeugung von Krankheiten dienlich ist. Des weiteren werden zwar in Summe weniger Früchte ausgebildet, diese sind aber in der Regel größer.Ich habe mehrere Tomaten zweitriebig gezogen, die ich Euch gerne vorstellen möchte. In den meisten Fällen war das eher unbeabsichtigt und nur dadurch entstanden, dass ich zu spät ausgegeizt habe. Wenn man ausreichend Platz zur Verfügung hat, kann man einen zweiten Stab für den Seitentrieb bereithalten, wie man in diesem Bild von der Bianca sehen kann.
Wenn ein Rankspalier zur Verfügung steht, kann man sehr leicht und einfach einen zweiten Trieb seitlich wegleiten und hat trotzdem eine luftig gewachsene Pflanze. Zu sehen hier bei der Carnica:
Weniger optimal ist die Methode, die ich bei der Reisetomate angewendet habe:
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15.06.07 Sichtschutz aus FeuerbohnenBin ganz stolz auf mich! Ich habe wieder eine winzig kleine Schmuddelecke aufgeräumt. Zwischen Terasse und Sandkasten war ein kleiner Streifen Wiese, an den man mit dem Rasenmäher nicht ran kam. Dort mußte das Gras von Hand geschnitten werden, aber wie man in diesem Bild erkennen kann, wurde das auch nicht so regelmäßig gemacht.
Ich habe noch ein spezielles Ranknetz gekauft, dass ich oben an der Pergola befestigen werde. Daran können die Bohnen dann weiter hochranken. Aber im Moment gefallen mir die Haselnussstecken noch besser, als das quietschgrüne Netz. Ich habe auch daran gedacht, eine Art Naturzaun zu flechten, das könnte mit Weiden funktionieren, aber die stehen mir leider nicht zur Verfügung. Jetzt lasse ich die Bohnen erst mal weiterranken und mache das Netz später dran. Ich hoffe, dass die Blätter das unnatürliche Grün bald überdecken. |
14.06.07 Tondo Chiaro di NizzaDie erste Zucchiniblüte hat sich heute geöffnet, es ist eine weibliche Blüte, was sich leicht an dem verdickten Knoten am Ende der Blüte erkennen läßt. Die männlichen Blüten haben einen langen dünnen Stiel und ihnen fehlt die Verdickung am Blütenende. Leider ist in meinem Garten noch keine männliche Blüte einer Zucchini oder eines Kürbis zu finden, daher ist eine Befruchtung dieser Blüte eher unwahrscheinlich.
Dann habe ich heute endgültig mein Foliengewächhäuschen abgebaut. Es ist nun endlich (fast) alles am endgültigen Platz.Nur noch meine beiden Reservegurken muß ich noch unterbringen. |
13.06.07 Erste Chili ist reifHeute wurde die erste Chili geerntet. Es handelt sich um die Sorte Criolla Sella, die von meiner Tomatenfreundin Karin herangezogen wurde. Die Aussaat war (sehr wahrscheinlich) Anfang Januar und damit ca. 2 Wochen vor meinen eigenen Sorten. Bei denen zeigt sich noch keine Farbe. Am weitesten zurück ist die Numex Suave, da habe ich heute die erste Blüte entdeckt.
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11.06.07 Lenis Sibirischer RieseIch habe bereits mehrfach über diese Sorte geschrieben, jetzt kann ich ein Bild der Früchte zeigen. Für mich sieht sie nicht nach einer Fleischtomate aus, die kenne ich nur mit platt runden oder bestenfalls hoch runden Früchten. Diese Pflanze entwickelt eher birnenförmige Früchte. Dann muss ich mich überraschen lassen, wie sie sich weiter entwickelt. Sie ist immer noch eine der höchsten Pflanzen, die ich habe.
Die Abkürzungen bedeuten:
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07.06.07 ErdbeerernteIm Bild sieht man die erste richtige Erdbeerernte des Jahres. Bisher sind zwar Erdbeeren gepflückt worden, doch die fanden keinen Weg in die Küche, sondern sind direkt vor Ort, noch sonnenwarm verspeisst worden. In der Schüssel haben wir ca. 800 gr, doch wir haben nicht alles geerntet, sondern noch einige Früchte dran gelassen, die wir in den nächsten Tagen abnehmen können. Vor zwei Jahren habe ich mir je 10 Pflanzen Mieze Schindler und Polka als Bestäubersorte zugelegt, da die Mieze Schindler nur weibliche Blüten besitzt. Die Ausläufer der Pflanzen habe ich nicht entfernt, so dass sich die Erdbeeren das Nachbarbeet erobert haben. Heute konnte ich feststellen, dass es vorwiegend die Miezen sind, die sich so ausgebreitet haben. Sie sind meine absoluten Lieblingserdbeeren. Die Polka können geschmacklich überhaupt nicht mit der Mieze mithalten, sie schmecken in etwa wie die Erdbeeren, die im Handel sind.Nach nunmehr zwei Jahren, werde ich die Pflanzen im alte Beet entfernen, und die jungen Ausläufer behalten. Am liebsten würde ich nur noch Mieze Schindler behalten, ich weiß aber nicht, ob ich es riskieren soll, die Polkas ganz zu entfernen. Ich habe auch noch Monats- und Walderdbeeren, mein Nachbar hat ebenfalls Erdbeeren, es könnte also funktionieren, im nächsten Jahr nur noch Mieze Schindler zu haben. Der Geschmack ist einfach sensationell, man braucht die Erdbeeren nicht zu zuckern, sie sind von Natur aus sehr süß. Sie sind mir viel zu schade, um sie zu verarbeiten, die werden einfach so gegessen..
Dann habe ich noch im Foliengewächshäuschen aufgeräumt und alle Rest-Kürbisse an verschiedenen Stellen des Gartens augepflanzt. Ich bin mal gespannt, wie sie sich an den neuen Plätzen machen. In Summe sind es nun je zwei Early Butternut und Muskat-Kürbis, drei Sweet Dumpling und eine Queen Mesa F1, zwei weisse Zuchini und eine Rondini. |
06.06.07 Streifenwanze auf RuccolaKeine Sorge, jetzt kommt kein Kochrezept
Ruccola ist aus meiner Sicht eine sehr dankbare Pflanze, die mit den Gegebenheiten in meinem Garten sehr gut zurecht kommt. Bei gekauftem Ruccola habe ich immer das Problem, dass man eine recht große Menge bekommt, die man dann verarbeiten muß. Hat man ihm im Garten, kann man immer mal ein paar Blätter für den Mischsalat pflücken. Zur Zeit auch sehr lecker: Spargelpfannkuchen: auf die Pfannkuchen werden zwei Scheiben Kochschinken gelegt, 2-3 Ruccolablätter, Spargel, etwas Sauce Hollandaise drüber gegeben und aufgewickelt .... Hmmmm! Ruccola wird definitiv in mein Stamm Aussaat Repertoire mit aufgenommen. |
05.06.07 ChilibeetDie Chilis, die ich früh ins Freiland gesetzt habe, sehen erbärmlich aus. Die Czecheslovakian Black ist abgebrochen (Vögel?), dabei habe ich schöne Fruchtansätze, Blüten und Knospen verloren. Die Pflanze lebt noch und treibt auch schön aus, aber sie ist jetzt doch zeitlich ziemlich hinterher. Das Idar-Obersteiner Herzje hatte auch zwei schöne Früchte, die beide Schneckenopfer wurden, eine Frucht wurde angefressen und bei der anderen Frucht wurde der Stängel angenagt, so dass die Frucht abfiel. Die Blätter der Numex Suave sind ziemlich zerlöchert, bei der sind auch noch nicht mal Blüten zu sehen, lediglich Knospen. Also insgesamt ein jämmerliches Bild.Von den Sorten, die im Freiland stehen hatte ich Reservepflanzen im Foliengewächshäuschen behalten, die ich nun zusammen mit den Chilis, von denen ich nur ein Exemplar hatte in meinen nicht genutzten Frühbeetkasten gesetzt habe. Die Grube, die nach dem Aushub des verrotteten Mists entstand, habe ich mit abgelagertem Kompost gefüllt und obenauf noch eine Lage Blumenerde gegeben. Die Pflanzen stehen durch die Grube etwas tiefer, so dass ich den Deckel des Kastens abends schließen kann.
Im Bild sieht man von :
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03.06.07 Zwischenbilanz |
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Letztes Jahr war ich wesentlich genauer, was die "Buchführung" anging. In meiner Tomatenliste habe ich Keimdatum, Pikierdatum, das Datum wann ich den ersten Blütenansatz gefunden habe, wann sich die erste Blüte geöffnet hat und den ersten Erntetermin verzeichnet. Da komme ich in diesem Jahr nicht mehr dazu. Das liegt zum Teil daran, dass die Tomaten lange dicht gedrängt im Foliengewächshaus standen und ich nicht so genau sehen konnte, wer gerade einen neuen Blütenansatz zeigt und zum anderen habe ich in diesem Jahr irgendwie noch weniger Zeit. Gestern bin ich dann doch mal mit Block und Bleistift durch meine "Plantage" gestreift und habe wenigstens mal notiert, wer wo steht und wer noch nicht blüht. Das sind die Herztomate aus Milena, Glory of Moldava und die Aunt Rubys German Green hat auch nur einen ganz winzigen Blütenansatz. Dann habe ich bei der Beschriftung
geschlampt und weiss bei den Pflanzen auf dem Hügelbeet auch bei zweien
nicht, wer welche ist. Und einen gänzlich unbekannte steht auch noch unterm
Schuppendach. Naja, spätestens wenn die Früchte reif sind, wird sich herausstellen,
um wen es sich handelt.Dann habe ich noch die Carnica ausgepflanzt und ihr eine Kletterhilfe am Pergolapfosten angebracht. Ich habe einen billigen Rosenbogen für 10 € erstanden, dessen Seitenteile ich am Pergolapfosten angebracht habe. Daran kann ich die Carnica nun besser befestigen. Dazu habe ich noch einige vorgezogene Feuerbohnen gesetzt, die ebenfalls daran hochranken sollen (wenn sie von den Schnecken verschont bleiben). Der Rosenbogen hat mich inzwischen auch auf die Idee gebracht, dass ich mir noch 3 kaufe, diese auf die Länge meines Beetes (ca. 3 Meter) verteile und eine Folie drüber spanne. Dann hätte ich ein 2 m hohes Tomatendach für eine Reihe relativ preiswert gebaut. Lediglich die Verankerung, damit das Dach nicht beim ersten Windhauch wegweht muß ich nochmals überdenken. Aber irgendwie gefällt mir der Gedanke. |
01.06.07 Die etwas andere FarbkombinationIn meinem schmalen Vorgarten blüht es derzeit überaus üppig. Die abgebildeten Pflanzen haben sich hier im wesenlichen selbst angesiedelt. Die fliederfarbenen Blumen, die es auch in weiss oder lila gibt nennt meine Nachbarin "Schwarzwaldmädel", wohl weil die Form an die typischen Hutformen erinnert. Die Bezeichnung scheint aber nicht üblich zu sein, unter Google fand ich nichts zu diesem Begriff. Es scheint sich um die "doldige Schleifenblume" oder Iberis umbellata zu handeln. Zu diesem Fliedertönen gesellen sich lachs-rosa Spornblumen. Von der Pflanze hatte ich im vorletzten Sommer nur eine im Vorgarten, die sich dann kräftig aussäte. Im letzten Jahr versuchte ich diese Blumen zu jäten und stellte dann fest, dass das nicht so einfach ist, sie bilden eine ziemlich kräftige, rübenförmige Wurzel, die leicht abbricht.
Und ich finde den farblich etwas schrägen Anblick immer noch besser als die mit Rindenmulch abgedeckten Vorgärten, die man immer öfter sieht. Das Unkraut unterdrückt diese Bepflanzung auch sehr gut, ich muss kaum jäten. Ich lasse ein bis zwei Schleifenblumen bis zur Samenreife stehen und verteile den Samen anschließend über das ganze Beet. Die roten Blumen versuche ich etwas einzudämmen, bzw. weiter in den Hintergrund zu rücken. Wenn diese Blumen abgeblüht sind, dann übernehmen die Bodendeckerrosen und die winterharten Fuchsien die Vorherrschaft bis in den Herbst. |